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B.A.R.F.

Auf dieser Seite soll es um die Ernährung unserer Hunde gehen.Es gibt sicher viele Möglichkeiten, wie man seinen Hund ernähren kann. Wir haben uns für Barf entschieden. Der Begriff wurde von dem australischen Tierarzt Dr. Ian Billinghurst geprägt und ist die Abkürzung für “ Bone and Raw Food “. Hierzulande steht Barf für “Biologisch Artgerechte Rohfütterung”. Dabei geht es um die Nachahmung der Fressgewohnheiten von Wölfen und Wildhunden. Diese fressen ihre Beutetiere mit Haut und Haaren. Dazu kommen Beeren, Kräuter und Gräser. Dies versucht man mit dem Barfen nachzuahmen. Getreide und Getreideprodukte gehören sicher nicht zu den Hauptnahungsmitteln von Caniden, ist jedoch oft ein großer, wenn nicht der größte Anteil von Fertigfuttern. Wie man letztlich zum Barfen kommt, ist sicher vielfältig. In unserem Falle waren es Unverträglichkeiten und der Wunsch zu wissen, was der Hund eigentlich zu fressen bekommt.

Für die, die sich fürs Barfen interessieren, nun ein kleiner Einblick.

Umstellung auf Barf

Unserer Erfahrung nach ist es kein Problem, den Hund sofort auf Rohfütterung umzustellen. Je jünger der Hund, desto einfacher die Umstellung. Lediglich bei den Knochen ist ein schonender Einstieg sicher sinnvoll. Es ist dabei besser mit weichen Knochen wie Hühner oder Putenhälsen zu beginnen und langsam zu steigern. Möchte man auf die Knochen ganz verzichten, kann man auch zerstoßene Eierschalen verwenden.

Erstellen eines Futterplans

 

Die Futtermenge ist abhängig vom Alter und von der Aktivität des Hundes. Man setzt die Tagesmenge bei 2-3% des Körpergewichtes des Hundes an. Ist der Hund aktiv und schlank, sollten 3% gut passen.

Diese 3% teilen sich in 30% Obst/Gemüse und 70% Fleisch und fleischige Knochen.

Wir haben gute Erfahrungen mit folgender Aufteilung des Fleischanteils gemacht:

-50% Rind, Kalb, Lamm oder Geflügelfleisch

-20% Innereien- Herz, Leber, Nieren, je nach dem, was gerade angeboten wird

-20% Pansen/Blättermagen

-10% fleischige Knochen - Kalbsknochen, Putenhälse, Hühnerhälse und dergleichen

 

Das Ganze muss natürlich nicht jeden Tag gemischt werden. Wichtig ist, dass man über mehrere Wochen zu einer ausgewogenen Ernährung kommt. Wer kann sich schon jeden Tag ausgewogen ernähren? Man sollte vielleicht nicht über mehrere Tage nur Knochen füttern. Das könnte zu Verdauungsproblemen führen.

 

Als Gemüse kommen bei uns hauptsächlich Möhren , Äpfel, Bananen oder Salat zum Einsatz.Sehr gute Erfahrung haben wir auch mit “Diana Gemüse-Mix” getreidefrei und mit “Olewo Karottenpellets” gemacht.Von den Flocken bekommt bei uns jeder Hund pro Mahlzeit etwa einen halben Kaffeepott voll. Diese überbrühen wir mit heißem Wasser.

Das Ganze klingt vielleicht anfangs etwas kompliziert, deshalb hier nun ein praktisches Beispiel:

 

Alva, Hündin, ca. 30 kg

30 kg, davon 3% sind 900 g Futter pro Tag,

das sind dann also 450 g pro Mahlzeit.

Diese bestehen in unserem Fall aus 350 g  Fleisch und 100 g Gemüse

Damit kann sie ihr Gewicht gut halten. Da wir 2 Hunde haben und diese entsprechend aktiv sind, brauchen wir eher 375g. Es kommt sicher nicht aufs Gramm an. Wenn man eine Weile gefüttert hat, gewinnt man ein Gefühl für die angemessene Menge.

Zum Schluss noch eine Futterquelle im Internet. Wir haben gute Erfahrung mit dem Futter von “Das Tierhotel” gemacht. Das Futter kommt tiefgefroren an, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Im Urlaub verwenden wir Trockenfutter. Gute Erfahrungen haben wir mit Orijen, Wolfsblut, Luposan oder Granatapet gemacht.

Egal, wie man es letztlich macht, unseren Hunden schmeckt es super!

und danach....

 

www.hovawarte-wandlitz.de